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Unabhängigkeit und Klimaschutz durch Windenergie

Wohlstand und Fortschritt in unserer Gesellschaft hängen maßgeblich von einer gesicherten und umweltverträglichen Energieversorgung ab. Damit diese auch zukünftig gewährleistet ist, führt Deutschland ein gesellschaftliches Jahrhundertprojekt durch: die Energiewende.

Das Rückgrat dieser neuen „industriellen Revolution“ bildet die Stromerzeugung durch Wind an Land.

 

Herausforderung Klimawandel

Die globale Erwärmung schreitet voran, wodurch klimatische Extremereignisse zunehmen. Hauptverantwortlich dafür ist der Mensch mit seinem enormen Kohlendioxidausstoß – darin sind sich die Wissenschaftler des Weltklimarates IPCC einig. Ihre Untersuchungen haben ergeben, dass der Temperaturanstieg seit den fünfziger Jahren zu 95 Prozent auf die Menschheit zurückzuführen ist. Kohlenstoffdioxid – kurz CO2 – entsteht vor allem bei der Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle oder Gas.

Die Weltgemeinschaft verfolgt deshalb das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 einzuschränken. Die Energieerzeugung durch Atomkraftwerke ist wegen der extremen Gefahren keine Alternative zu herkömmlichen Kohle- und Gaskraftwerken. Erneuerbare Energien, besonders die Nutzung der Windenergie, bilden schon heute die technisch und ökonomisch sinnvollste Alternative für eine Stromerzeugung ohne klimaschädliche Auswirkungen.

 

Dezentrale Windenergieerzeugung macht Kommunen unabhängig

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Deutschland auf Brennstoffimporte angewiesen, um den immensen Energiebedarf des Landes abzudecken. Laut der Agentur für Erneuerbare Energien importiert Deutschland

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81 Prozent der benötigten Steinkohle,

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86 Prozent des Erdgases,

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98 Prozent des Erdöls und

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100 Prozent Uran.

Das Umweltbundesamt zeigt in einer aktuellen Studie (Juni 2013) auf, dass sich theoretisch über ein Zehntel der Landesfläche zur Windenergiegewinnung nutzen lässt. Windenergieanlagen müssen auf Freiflächen mit guter Windhöffigkeit errichtet werden. Daher kommt es auf Gemeinden, regionale Erzeuger, Projektentwickler und vor allem die Bürgerinnen und Bürger an. Wenn sie gemeinsam mit UKA auf eine dezentrale Energieerzeugung setzen, kann die ökonomisch und ökologisch sinnvolle Energiewende vorangetrieben werden.

4. Primärenergieverbrauch in Deutschland 2013

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; auf Basis von Werten der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) und der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)

 

Die Energiewende wird sichtbar

Windenergieanlagen werden mitunter als Beeinträchtigung des Landschaftsbildes empfunden. Tatsächlich sind sie sichtbare Landmarken. Seit jeher haben menschliche Aktivitäten das Landschaftsbild geformt und verändert – beispielsweise durch Siedlungsbau im Mittelalter, die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert oder den Infrastrukturausbau in den fünfziger Jahren. Im Gegensatz dazu beanspruchen Windenergieanlagen eine äußerst geringe Fläche und sind leicht rückbaubar.

Ein Braunkohletagebau – beispielsweise im Rheinland – zerstört 50 Quadratkilometer Fläche, um 30 Milliarden Kilowattstunden Strom jährlich zu erzeugen. Auf der gleichen Fläche könnten 30.000 Windenergieanlagen errichtet werden, die aber mehr als das Doppelte an Strom (rund 75 Milliarden Kilowattstunden im Jahr) erzeugen. Gleichzeitig können die Landflächen, auf denen Windenergieanlagen stehen, weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden. Dabei stoßen sie im Gegensatz zu Verbrennungs- und Kernkraftwerken keine Rußpartikel oder Schadstoffe aus.



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